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BJJ die neue Kampfsportart - Erfahre mehr

Brazilian Jiu Jitsu – die Königin des Bodenkampfs
Brazilian Jiu Jitsu, kurz BJJ, ist aktuell eine der am schnellsten wachsenden Kampfsportarten der Welt. Während wir in Deutschland traditionell eher dem Boxen, Judo und Ringen zugeneigt waren, entwickelt sich auch hierzulande das brasilianische Jiu Jitsu mitsamt der verwandten Kampfsportarten in rasantem Tempo. Nicht ganz unschuldig an dieser Entwicklung ist der weltweite Boom der Mixed Martial Arts durch die UFC, bei deren Events besonders in den Anfangsjahren hauptsächlich Bodenkämpfer erfolgreich waren – allen voran die berühmte Familie der Gracies, die heute gemeinhin als Begründer des Brazilian Jiu Jitsu gelten. Inzwischen sind BJJ , No Gi, Grappling und Co. aus der Welt der Mixed Martial Arts nicht mehr wegzudenken und erfreuen sich auch als Solosportarten immer größerer Beliebtheit.

Die Wurzeln des BJJ
Der Name BJJ, sprich Brazilian Jiu Jitsu bzw. Brasilianisches Jiu Jitsu, deutet bereits auf den Ort hin, an dem die Sportart ihre entscheidende Entwicklung genommen hat: Brasilien. Dorthin war zu Beginn des 20. Jahrhunderts der japanische Judoka Matsuyo Maeda ausgewandert, um der Welt die Kunst des Judo näher zu bringen. Einer seiner Schüler war Carlos Gracie, der die „Arte Suave“, die „sanfte Kunst“, wie BJJ auch genannt wird, an seinen jüngeren und körperlich schwächeren Bruder Helio Gracie weitergab. Helio Gracie schließlich war es, der aufgrund seiner schmächtigen Statur jene Techniken bevorzugte, bei der die eigene Körperkraft nicht die entscheidende Rolle spielte und seinen Schwerpunkt auf den Bodenkampf legte. Ein Vorgang, der die Entwicklung des BJJ bis heute prägen sollte. Ein Großteil der heutigen BJJ-Teams geht auf einen Sprössling der Gracie-Familie zurück – oder auf Oswaldo Fadda, einen weiteren berühmten brasilianischen BJJ-Pionieer. Genutzt wurde das BJJ neben rein sportlichen Belangen auch für die Selbstverteidigung, weshalb die Funktionalität der genutzten Techniken im Vordergrund stand. Heute lässt sich BJJ in drei Bereiche aufspalten, die jedoch eng miteinander verknüpft sind. Einerseits dient es als Kampfsportart selbstredend der Selbstverteidigung, während es andererseits im Zuge der „Versportlichung“ auch als Wettkampfsportart mit Punktesystem betrieben wird. Daneben findet es besonders im Bereich der Mixed Martial Arts als eine Teildisziplin Verwendung. Diese Funktion kann durchaus als eigener Bereich gesehen werden, da sich durch die Verbindung mit dem Reglement des MMA eine besondere BJJ-Ausprägung entwickelt hat. Während beim klassischen Sport-BJJ auf Schlag- und Trittangriffe nicht geachtet werden muss, ist dies sowohl im Bereich der Selbstverteidigung als auch beim Einsatz in der Welt des MMA notwendig, weshalb die Techniken entsprechend angepasst werden müssen.

Die Techniken des Brazilian Jiu Jitsu
Auch wenn man dies als Außenstehender nicht immer glauben mag, ein BJJ-Kampf beginnt im Stand. Dementsprechend gehören hier auch aus anderen Kampfsportarten übernommene Würfe und Takedowns zum notwendigen Repertoir eines BJJ-Kämpfers, wenn er nicht immer mit dem berüchtigten Guard Pull agieren möchte. Einmal auf dem Boden angekommen entspinnt sich ein Kampf um die beste Position, die je nach Vorliebe der Kämpfe durchaus unterschiedlich ausfallen kann. Während manche lieber vom Rücken aus, d.h. aus der Guard, kämpfen, nehmen andere lieber die Top- oder Mount-Positionen oberhalb des Gegners einen. Ziel ist es, den Gegner mit Techniken zur Aufgabe zu bringen, was dieser durch Abklopfen zum Ausdruck bringt. Zentral beim BJJ ist, dass auch der Kämpfer in der Unterlage dem Gegner in der Oberlage durch diverse Angriffe gefährlich werden kann, er sich also keinesfalls immer in der schlechteren Position befindet. Insgesamt werden unterschiedliche Techniken eingesetzt, um das Ziel „Aufgabe des Gegners“ zu erreichen. Ohne jetzt auf die Feinheiten der einzelnen Techniken eingehen zu wollen, gliedern sie sich grob in zwei große Kategorien: Hebel und Würger. Hauptangriffsziele für Hebelgriffe sind die Handgelenke, Arme, das Schultergelenk, das Bein bzw. Kniegelenk sowie das Sprunggelenk. Hier wird versucht, durch diverse Techniken Druck auf die Gelenke auszuüben, der den Gegner zur Aufgabe zwingt. Daneben werden diverse Würgegriffe im Halsbereich eingesetzt, die durch Druck entweder die Blutzufuhr zum Gehirn unterbrechen oder den Gegner am Atmen hindern sollen. Alternativ können auch Techniken eingesetzt werden, die durch Ausübung von Druck oder Überdehnung zur Aufgabe des Gegners führen.

BJJ – Gi or No Gi, das ist hier die Frage
Je nachdem, ob man BJJ lieber mit Gi, sprich mit dem auch aus dem Judo bekannten Kimono ausübt oder nicht, unterscheidet man BJJ noch vom Grappling oder No Gi, das man in Rashguard und Board Shorts, Vale Tudo-Hose oder Spats betreibt. Während man beim klassischen BJJ einen reißfesten Gi an hat, den man greifen und zum Fixieren, Würgen oder auch einfach nur „Nerven“ des Gegners benutzen darf, ist das Festhalten an der Kleidung beim Grappling und No Gi verboten. Zwar basieren No Gi und Grappling auf BJJ, die verwendeten Techniken unterscheiden sich jedoch ein wenig, zumindest was ihren Einsatz angeht. Einerseits fällt beim No Gi der Gi als „Werkzeug“ weg, andererseits sind beim No Gi die beim klassischen BJJ inzwischen zumindest auf Wettkämpfen häufig verbotenen Beinhebel gebräuchlicher. Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass vor allem auf No Gi-Events oft Submission Only, d.h. ohne Punktesystem gekämpft wird. Hat man sich dazu entschlossen, mit BJJ bzw. No Gi zu beginnen, stellt sich dementsprechend auch die Frage nach der Ausrüstung. Hier braucht man eigentlich nicht sonderlich viel, weshalb die BJJAusrüstung auch für den kleinen Geldbeutel durchaus zu stemmen ist. Möchte man mit Gi kämpfen, braucht man einen Gi mit Gürtel, lohnenswert ist auch die Anschaffung eines Zahnschutzes. Wer möchte, kann sich auch einen Tiefschutz zulegen, wobei dessen Einsatz in manchen Turnieren verboten ist. Bei einem Arm- oder Kniebar lässt sich der Tiefschutz sehr gut zur Verbesserung der Hebelwirkung einsetzen, was durch das Verbot verhindert wird. Die Preisspanne bei Gis liegt zwischen 80-300€, wobei auch die günstigen Produkte qualitativ durchaus nicht schlecht sind. Fällt die Wahl auf die Ausübung von No Gi, ist die anzuschaffende Ausrüstung noch ein wenig günstiger. Anfangs reicht ein Shirt und eine kurze Hose völlig, möchte man den Sport länger ausüben, ist die Anschaffung eines Rashguards sinnvoll. Dabei handelt es sich um eng anliegende Shirts oder Longsleeves, die einerseits die Hitzeregulation des Körpers unterstützen und andererseits durch ihren engen Schnitt verhindern, dass der Trainingspartner sich mit Beinen, Armen oder schlimmstenfalls Fingern im Shirt verfängt und sich schwere Verletzungen zufügt. Auch hier erscheint der Kauf eines Zahnschutzes sinnvoll, wer schmerzhafte Verbrennungen an Armen und Beinen verhindern will, kann sich neben langarmigen Rashguards auch Spats zulegen. Rashguards und Spats gibt es in zahlreichen Farben und Formen ab 30€ aufwärts. Vorsicht: Das Sammeln kann hier schnell zur Sucht werden.

Berühmte BJJ-Kämpfer
Neben den bekannten Gründern Carlos Gracie und Helio Gracie soll an dieser Stelle besonders auf die Kämpfer eingegangen werden, die BJJ einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machten. An erster Stelle ist hier an Royce Gracie und Rickson Gracie zu denken, die durch ihre Erfolge in den 90ern in der UFC und bei der japanischen Organisation PRIDE für einen BJJ-Boom in den USA sorgten. Bekannte Kämpfer unserer Zeit sind neben dem inzwischen zurückgetretenen Marcelo Garcia u.a. die Brasilianer Andre Galvao, Marcus „Buchecha“ Almeida, Roger Gracie, Rafael Mendes, Leandro Lo oder bei den Frauen Michelle Nicolini und Gabi Garcia, um nur einige zu nennen. Neben den Brasilianern sind es zuletzt insbesondere us-amerikanische Athleten, die sich in der Weltspitze etablieren konnte, allen voran Keenan Cornelius, Garry Tonon sowie Mackenzie Dern. Doch auch Sportler wie Dean Lister, Gianni Grippo oder Rafael Lovato Jr. gelang es in den letzten Jahren immer wieder Siege bei bedeutenden Turnieren einzufahren. Deutsche oder europäische Sieger sucht man bei den größten BJJ- und No Gi-Events der Welt meist noch vergebens. Die us-amerikanischen und brasilianischen Farben sind es, die die großen Turniere wie die ADCC World Championship oder die World Jiu Jitsu Championship dominieren. Während noch kein Europäer die Worlds gewinnen konnte, gelang John-Olav Einemo aus Norwegen im Jahr 2007 als bisher einzigem Europäer ein Sieg bei den ADCC World Championship. Sollte BJJ aber hierzulande genauso wachsen wie in den letzten Jahren, dürfte es nicht mehr lange dauern, bis wir die ersten Topplatzierungen deutscher Athleten bejubeln können.

BJJ als Sportart
BJJ ist eine schon von den antiken olympischen Spielen als Pankration bekannte Kampfsportart

BJJ im BOXHAUS Blog
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